Es ist völlig normales Verhalten, wenn unsere Hunde Furcht vor unbekannten Dingen und Geräuschen haben.
Wir müssen allerdings in der Intensität zwischen Furcht und Ängsten, oder sogar Phobien unterscheiden.
Durch einmalige oder sich wiederholende negative Erlebnisse kann aus einer Furcht eine Angst vor bestimmten Gegenständen, Personen oder Umweltsituationen entstehen. In seiner Angst sucht der Hund einen Ausweg häufig in der Flucht, wenn er eingeengt wird aber auch im Angriff. Solche Angstreaktionen von Hunden sind manchmal schwer berechenbar, Hunde neigen dazu auslösende Reizsituationen zu verallgemeinern, also zu generalisieren.
Neben diesen bestimmten Ängsten haben wir es immer mehr mit allgemein ängstlichen Hunden zu tun. Hier spielen zum einen die genetischen Voraussetzungen eine Rolle, aber auch frühe Erfahrungen besonders in der Prägephase. Hierbei denke ich an die vielen Hunde, die aus südlichen Ländern in unsere "zivilisierte" Welt kommen und oftmals Probleme mit der Umstellung und Anpassung an die neuen Lebensumstände haben.
Wir können unseren Hunden helfen, indem wir Ihnen Sicherheit geben. Eine verlässliche Beziehung zwischen Mensch und Hund ist die Voraussetzung. Man kann icht aus jedem Hund einen Helden machen, aber als starker Partner an der Seite unseres Hundes bieten wir eine Alternative zur Flucht.
Die Arbeit mit ängstlichen Hunden basiert zunächst auf der Stärkung der Beziehung, gefolgt vom Erlernen neuen Verhaltens in der bedrohlichen Situation.
Unsere Lösung: Verhaltensberatung und -modifikation
Eingetragen am: Montag, 24. Juli 2006 Besuche: 8281
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