Fachbegriffe Im Umgang mit dem Hund gebrauchen wir einige Fachbegriffe ganz selbstverständlich, ohne vielleicht geau zu wissen, was sie bedeuten. Was ist denn eigentlich Dominanz und ist positive Verstärkung auch immer positiv in unserem Sinn? Was ist eine Rasse und was ist ein Schlag? Was ist der Merle-Faktor und was ist Strobel?
Die nachfolgende Auflistung soll einige dieser Begriffe erklären und auch für den Laien verständlich machen.
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Hunderassen Eine Rasse ist wie im Duden beschrieben nichts anderes, als ein "naturwissenschaftlicher Ordnungsbegriff zur Bezeichnung einer Gruppe von Individuen innerhalb einer Art, die in typischen Merkmalen übereinstimmen". Kaum zu glauben, wenn man die Vielfalt der heutigen Hunderassen betrachtet. Chihuahua, Irischer Wolfshund und Beaudeauxdogge als Beispiel gesehen haben auf den ersten Blick nicht viele Gemeinsamkeiten. Tatsächlich weist kein anderes unserer Haustiere eine größere Vielfalt der Rassen auf.
Ohne Kenntnisse von Genetik, aber durch die aktive Auslese von Hunden nach ihrer Arbeitsleistung und Eignung bereits vor 4000 Jahren, formte der Mensch erste Schläge von Jagd-, Hüte- und Wachhunden.
Heute unterscheidet man nach der Einordnung des FCI über 200 Rassen in den Gruppen:
- Hüte- und Treibhunde
- Pinscher, Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
- Terrier
- Dachshunde
- Spitze und Hunde vom Urtyp
- Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
- Vorstehhunde
- Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
- Gesellschafts- und Begleithunde
- Windhunde
Kenntnisse über Herkunft und ursprüngliche Aufgaben unserer Hunderassen sind besonders wichtig, um bei Erziehung und Beschäftigung des Hundes auf rassespezifische Eigenarten Rücksicht nehmen zu können.
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